Energie

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«Bei uns steht der Mensch mit seinen Ängsten, Sorgen und Hoffnungen im Mittelpunkt.»

Vitalität

Vitalität

«Die Privatklinik befindet sich inmitten der Natur mit einer grandiosen Bergkulisse.»

Entspannung

Entspannung

«Unsere ganzheitlichen Behandlungsmethoden bringen Seele, Geist und Körper ins Gleichgewicht»

 

Symptome

Erschöpfung ist ein Zustand, der durch eine dauerhafte und ungewohnte Beanspruchung des Körpers und der Seele entsteht. Er führt zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit mit körperlichen und seelischen Beschwerden.

Körperliche Signale:

Schlafstörungen, Appetitstörungen, verminderte Kraft, Atemschwierigkeiten, ständige Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall

Psychische Signale:

Verminderte Belastbarkeit, emotionale Unausgeglichenheit, ärgerlich, reizbar, Unlustgefühle, fühlt sich von Umgebung unverstanden, durch abschätzige Bemerkungen gekränkt, enttäuscht von sich selbst

Ursachen

Solche subjektiven Befindlichkeitsstörungen mit Schmerzen, Übelkeit, Schwindel, Schlafstörungen, Nervosität und Erschöpfung können auftreten, ohne dass diese zu Befunden zugeteilt werden können.

Die Ursache ist mit den heutigen Untersuchungsmethoden nicht diagnostizierbar. Der Mensch steht mit seinem Körper, Geist und Seele in ständigem Austausch mit der Umwelt und den Mitmenschen. Der Körper speichert alle Erfahrungen in seinem Gedächtnis.

Die Seele integriert die vergangenen und aktuellen Erfahrungen zu einem Ganzen. Die körperlichen oder psychischen Symptome sind nur ein Aspekt. Die Seele kennt vielfältige Abwehrmöglichkeiten von unangenehmen oder zu starken Gefühlen:

Rationalisieren, Flucht nach vorne, Agieren, Handeln gegen die Angst, Spalten, Projizieren, Verschieben, Ungeschehen machen und Reaktionsbildung

Abwehren von unangenehmen Gefühlen ist lebensnotwendig, kann aber im Hinblick auf einen Reifungsschritt hinderlich sein. Die negativen Gefühle drängen sich über unspezifische Spannungen, subjektive Befindlichkeitsstörungen oder Erschöpfung dem Bewusstsein auf.

In einer solchen Situation ist es ratsam, sich diesen Gefühlen zu stellen, damit die Symptome ihren verborgenen Nährboden verlieren.

Im Menschen gibt es zwei grosse Netzwerke aus Millionen von Nerven: Das willkürliche und das unwillkürliche autonome oder vegetative Nervensystem.

Das vegetative Nervensystem ist unterteilt in den Vagus (Parasympatikus) und den Sympatikus. Das vegetative Nervensystem wird über Regelkreise, Hormone und Neurotransmitter gesteuert, aber auch indirekt durch Gedanken und unbewusste Prozesse. Der Sympatikotonus (Botenstoff Noradrenalin) ist für die körperliche Leistung und Bereitstellung der Energie verantwortlich. Der Sympatikotonus versetzt den Körper in höchste Alarmbereitschaft zum Kämpfen oder Flüchten. Während der anschliessenden Erholung kommt der Vagus zum Zug.

Die beiden Systeme sind nicht nur Gegenspieler sondern ergänzen sich gegenseitig und ermöglichen dem Körper und Seele das Gleichgewicht zwischen Anstrengung und Erholung wieder herzustellen. Dieses komplexe Gleichgewicht kann durch äussere Einflüsse, durch unser Verhalten, durch unsere Einstellung, durch Gedanken und seelische Verfassung gestört werden.

Ist eine Person überlastet, wirkt sich dies über das vegetative Nervensystem auf sein Befinden aus.  

Auslösende Faktoren sind: 

  • Genetische Faktoren (Verletzlichkeit)
  • Persönlichkeit (zu stark oder zu wenig egozentrisch, zu viel oder zu wenig aggressiv)
  • Schwierigkeit im Wahrnehmen und Ausdrucken von eigenen Gefühlen und Phantasien
  • Gefühlskontrolle durch Gedanken, was den Fluss von Gefühlen hindert
  • Traumatische Lebenserfahrungen (schwere Naturkatastrophen, Unfälle, früher Tod von Bezugspersonen, Erlebnis von Gewalt am eigenen Leib etc.)
  • Äussere Stressoren wie Veränderungen am Arbeitsplatz, finanzieller Druck, partnerschaftliche Probleme, Rollenkonflikte, Mütter mit Kleinkindern etc.
  • Innere Stressoren wie Konflikte und Spannungen in Seele und Körper mit innerem Dialog oder Verdrängung von Konflikten, ungeklärten Beziehungswünschen
  • Es bestehen Wechselwirkungen zwischen den Belastungs- und Erschöpfungszuständen und zu Krankheiten wie Angst und Depression

Diagnostik

  • Ausführliches Anamnesegespräch durch Arzt / Psychologe
  • Erhebung des Psychostatus
  • Psychologische Testuntersuchungen (Persönlichkeit, Ausschluss einer Depression oder Angststörung)
  • Laboruntersuchungen (Blutbild, Schilddrüsenfunktion, Eisen Vitamine etc.)

Therapie

Mittels eines Symptomtagebuchs werden die verschiedenen Faktoren analysiert. Es werden gemeinsam neue Ziele gesetzt sowie durch Training Sozialer und Emotionaler Kompetenzen die Einstellung zu den Symptomen und die begleitenden, negativen Gedanken verbessert.

  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, autogenes Training, Yoga, Atemtherapie, Meditation
  • Körperliche Bewegung wie lockeres Laufen, Wandern, Nordic Walking, Velofahren, Schwimmen, Reiten, Golf spielen, Gymnastik, Aerobic
  • Gesunde Ernährung, insbesondere Gemüse und Obst
  • Wenig Reizstoffe wie scharfe Saucen, Kaffee und anabolische Getränke
  • Psychotherapie (kognitive Verhaltenstherapie, interpersonelle Therapie)
  • Medikamente (Antidepressiva zur Stabilisierung des vegetativen Nervensystems)
  • Prüfung des Beziehungsnetzes (Lösung Partnerschaftskonflikte, Arbeitsplatzkonflikte)
 

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